Das Rennen bestimmten neben der US-amerikanischen Staffel wie erwartet die Australierinnen. Die Heimmannschaft wurde durch ihre zweite Starterin, Doppelweltmeisterin Leisel Jones, auf der Brustdistanz in Führung gebracht. Diese sollten die Schwimmerinnen aus Down Under nicht mehr abgeben.
Die Halle bebte als die australische Staffel in der neuen Weltrekordzeit von 3:55.74 Minuten als erste Staffel anschlug. Zweite wurde die USA vor der chinesischen Staffel.
Die deutsche Staffel kam in 4:03.34 Minuten über Platz 7 nicht hinaus, wenngleich der Abstand zu Platz 4 denkbar knapp ausfiel. Aber das erhoffte Edelmetall blieb den Schwimmerinnen leider verwehrt.
Die Einzelleistungen der deutschen Starterinnen waren dabei für sich betrachtet nicht so schlecht, alle Vier schwammen sie innerhalb ihrer Möglichkeiten, aber im Vergleich zu den anderen Nationen reichte es eben nicht. Hoffen wir, dass die Vorbereitung auf Peking besser läuft, damit dort dann wieder mehr als nur eine Staffelmedaille bejubelt werden kann!
In den heute ausgetragenen Halbfinalläufen gab es dagegen viel Freude für den DSV:
Über die 50m Brust der Damen wurde Janne Schäfer in 31.23 Sek Zweite ihres Halbfinals und war sogar noch um 4/100 Sek schneller als die neben ihr schwimmenden US-Schwimmerin Tara Kirk! Als Viertschnellste der Halbfinals zog sie sicher in das morgige Finale ein.
Die 31.23 Sek bedeuten gleichzeitig die zweitbeste Zeit, die Janne Schäfer jemals über die 50m Brust schwimmen konnte. Diese Top-Zeit hatte sie vor allem ihrem Endspurt auf den letzten Metern und ihrem perfekten Anschlag zu danken. - Das macht doch Hoffnung für das morgige Finale!
Britta Steffen, Bronze-dekoriert am Vortag, zog über die von ihr ungeliebten 50m Freistil in 25.06 Sek als Fünftschnellste der Halbfinals in den Endlauf ein! Sie selbst hatte im Vorfeld als Optimum einen Startplatz im Finale ausgegeben. Nun, da sie dieses geschafft hat und sehen konnte, dass die anderen Schwimmerinnen nicht unbedingt so viel schneller sind als sie selbst, ist morgen sicher noch mehr drin!
Gleich zwei Vertreter des DSV traten im Halbfinale über die 50m Rücken der Herren an: Weltrekordhalter Thomas Rupprath und Steffen Driesen. Beide konnten sich behaupten und zogen souverän in das Finale ein. Steffen Driesen als zweiter der Halbfinalläufe überraschte dabei mit seiner zweitschnellsten Zeit überhaupt auf dieser Strecke. Thomas Rupprath zog mit der insgesamt viertschnellsten Zeit ins Finale ein, und gibt noch immer als Ziel den Gewinn des Weltmeistertitels an.
Seien wir gespannt auf morgen!
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