Dort oben, wo sich in den vergangenen Jahren zumeist Österreicher und US-Amerikaner aufhielten. Die US-Boys um Bode Miller haben nach dem Rücktritt von Daron Ralves einige Federn lassen müssen. Bode Miller konnte zwar die kleine Kristallkugel im Super-G-Weltcup gewinnen, zeichnete sich aber sonst vor allem durch seine zahleichen Ausfälle im Slalom aus, bei dem er nur selten das Ziel erreichte.
Auch die Österreicher zählen zu den Verlierern der Saison, auch wenn sie mit Benni Raich den Zweiten im Gesamtweltcup, der auch in Riesenslalom und Slalom vorne mitfuhr, und mit Mario Matt den Slalom-Weltmeister stellen. Aber sie sind nicht mehr in der Breite in der Weltspitze vertreten wie noch in den vergangenen Saisons, wo Dreifach-Siege der Alpenrepublik fast schon an der Tagesordnung waren. Skirennläufer, wie Hermann Maier, Fritz Strobl oder Michael Walchhofer, die über Jahre die Szene bestimmt haben, scheinen in die Jahre gekommen zu sein.
Überaschungsnation waren in dieser Saiosn zweifellos die Schweizer, die nicht nur mit Didier Cuche den Disziplin-Sieger in der Abfahrt und mit Daniel Albrecht den Kombinationsweltmeister stellen, sondern die auch immer wieder mit Top-Platzierungen im Weltcup, beispielsweise durch den Weltcupsieg in Adelboden durch Marc Berthod, aufhorchen ließen.
Die deutschen Skirennläufer haben mit Felix Neureuther ihr heisseste Eisen im Feuer. Der Sohn der Gold-Rosi ist in dieser Saison deutlich stabiler geworden, Ausfälle waren, wie in der vergangenen Saison noch, nicht die Regel. Leider konnte er ausgerechnete bei der WM die hochgesteckten Erwartungen ncht erfüllen, dafür lief er aber in Garmischl mit Platz 2 auf das Podium! Dass ihm dieses ausgerechnet beim Heim-Weltcup gelang, zeugt von seiner Nervenstärke, denn der Druck, der auf ihm bei diesem Weltcuprennen lastete, war sicher deutlich größer als wie beim WM-Slalom.
Ünglücklicherweise fiel Neureuther bei den letzten Saisonrennen aufgrund einer Schulterverletzung aus, wird aber sicher in der nächsten Saison wieder voll angreifen.
Alois Vogl, neben Neureuther der zweite deutsche Top-Slalom-Fahrer ist, konnte zwar auch einen Podestplatz aufweisen, fiel aber auch sehr oft aus und war auch beim Weltcup-Finale in Lenzerheide nicht vertreten.
Bei den Speed-Disziplinen ließ Stefan Keppler zwar immer mal wieder mit durchaus bemerkenswerten Rennen sein Taelnt aufblitzen, aber fuhr dann auch wieder der Konkurrenz um Sekunden hinterher... - Da steht einige Arbeit im Spedbereich an, um in der nächsten Saison besser mitmischen zu können!
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