Samstag, 17. Mai 2014

DFB-Pokal an FC Bayern

Der FC Bayern München hat das Double perfekt gemacht und vor wenigen Minuten das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund  mit 2:0 nach Verlängerung gewonnen. Damit dürfte die erste Saison der Bayern mit Pep Guardiola doch noch als eine erfolgreiche anzusehen sein, wenngleich eine Wiederholung des Vorjahr-Trippels nicht gelingt: Meister, DFB-Pokalsieger und Halbfinale der Championsleague - Das kann sich durchaus sehen lassen!

Aber kommen wir zurück zum heutigen Abend: Es war ein spannendes, auch wenn zunächst Torraumszenen-armes Spiel. Die Bayern hatten wie meist deutlich mehr Ballbesitz, aber zwingende Torchancen hatten auch sie nur wenige, und wenn doch, war BVB-Keeper Weidenfeller zur Stelle.
Die Borussia tat sich schwer, und kam vor allem in der ersten Hälfte nur selten zu klaren Torchancen. Das Spiel spielte sich vor allem im Mittelfeld ab.

Einen ersten Schock für die Bayern gab es, als Philipp Lahm nach noch nicht einmal gespielten 30 Minuten mit einer Mittelfußverletzung vom Platz musste. Bange Momente nicht nur für die Bayern-Anhänger, sondern auch für Jogi Löw, der einen fitten Lahm für die WM in Brasilien braucht!
Wie schwer Lahm verletzt ist, ist noch nicht bekannt, aber es bleibt zu hoffen, dass es nicht zu schlimm ist, musste der Bayer doch schließlich nicht sofort in`s Krankenhaus, sondern konnte eigenhändig den Pokal in Empfang nehmen.

Kommen wir nun zu einer DER Szenen dieses Spiels: Dem nicht gegebenen Tor für den BVB! - Matts Hummels, der ein erstklassiges Spiel ablieferte, versenkte den Ball in Halbzeit 2 im Bayern-Tor, aber Schiedsrichter Florian Mayer erkannte den Treffer zum Schrecken der Dortmunder nicht an. Dante hatte den Ball noch aus dem Tor geholt, dabei hatte der Ball aber bereits die Torlinie überschritten, was zahlreiche Wiederholungen im Fernsehen zeigten.
Aber der Schiedsrichter hatte anders entschieden: Es stand weiterhin 0:0.
Nun könnte man mutmaßen, dass sich der FC Bayern wahrscheinlich schwer getan hätte, diese BVB-Führung wettzumachen. In jedem Fall wäre das Finale ganz anders verlaufen, und es ist tragisch, dass gerade so ein großes Finale durch eine derartige Fehlentscheidung mitentschieden wird.

Sonntag, 4. Mai 2014

Bundesliga im Visier des SC Paderborn

Der von vielen als Provinzverein titulierte SC Paderborn hat mit dem heutigen Sieg bei Erzgebirge Aue beste Chancen auf den direkten Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga!
Dieses würde einer Sensation gleichkommen und das ostwestfälische Paderborn in einen Freudentaumel ohnegleichen stürzen!

Ein Spieltag vor Saisonschluss liegt Paderborn mit 59 Punkten auf dem 2. Rang der 2.Liga und damit auf einem direkten Aufstiegsrang. Zwei Punkte dahinter rangiert der Absteiger der Vorsaison, Greuther Fürth, der nachwievor auf den direkten Wiederaufstieg hofft. Hier allerdings haben die Paderborner noch ein gewichtiges Wort mitzusprechen: Bei einem Heimsieg der Ostwestfalen im abschließenden Sieg gegen der VfR Ahlen, können die Franken noch so gut spielen - es würde nicht reichen die Sensationsmannschaft zu überholen, und der SC Paderborn stände als Aufsteiger in die 1. Liga fest!

Dieses wünscht sich in diesen Tagen wahrscheinlich ganz Ostwestfalen-Lippe! So wäre nach dem sportlichen Niedergang von Arminia Bielefeld, die Schwierigkeiten haben dürften, nicht wieder direkt in die 3. Liga abzusteigen und deren Erstligajahre nun auch schon einige Zeit zurückliegen, endlich wieder ein Verein der Region in der Bundesliga angekommen.
Dieses wäre dann sicher als eine der großen Überraschungen der Saison anzusehen, denn mit einem derart starken Auftreten der Paderborner, die vor allem in der Rückrunde stark auftrumpften, durfte nicht unbedingt gerechnet werden. Aber Trainer André Breitenreiter hat seine Jungs exzellent eingestellt und vielleicht ist es gerade der bereits jetzt schon fast legendär zu nennende Sandburgenbau, der den SC Paderborn zu der Mannschaft gemacht hat, die er ist: Eine Mannschaft, die erfrischenden Offensivfußball spielt, viele Tore erzielt, und der man einfach gerne zuschauen mag!

Egal, wie die Saison schlussendlich ausgehen wird, der SC Paderborn ist DER Gewinner der 2.Liga, und er wäre, den Unkenrufen einiger "Besserwisser" zum Trotz, die von einem Provinzverein sprechen, der in Liga 1 eigentlich nichts zu suchen hat, ganz sicher auch eine Bereicherung für die erste Liga, denn in Paderborn wird, ja so kann man es sagen, ehrlicher Fußball gespielt. Können dieses noch alle Bundesligisten von sich behaupten?!

Drücken, wir also dem SC Paderborn die Daumen, dass das Bundesliga-Märchen wahr wird und am 34. Spieltag ein weiterer Sieg erreicht wird und wir den Verein im nächsten Jahr in der Bundesliga wiedersehen!