Das Hinspiel in Pamplona hatten die Spanier mit zwei Toren Unterschied gewinnen können, obwohl die Kieler über weite Strecken in Führung gelegen hatten. Nun, zwei Tore in der als Tollhaus bekannten Kieler Ostseehalle aufzuholen, schien kein unmögliches Unterfangen.
In der ersten Halbzeit lief beim Tabellenführer der Handball-Bundesliga jedoch noch nicht so recht viel zusammen. Die Spanier lagen zeitweise mit drei Toren in Front, aber die Kieler kamen eindeutig besser aus der Kabine als Portland.
In einer sehr starken Phase zwischen der 40. und 50. Minute zauberte der THW geradezu und lag mit bis zu sechs Toren in Front. Die Spanier aber steckten nicht auf und kamen wieder besser ins Spiel. In dieser Phase wusste vor allem Ivano Balic, kroatischer Super-Star in den Reihen von Portland, zu überzeugen. Und so kam es zum Ende der Partie doch noch zu dem von vielen erwarteten Handball-Krimi...
Mit der Unterstützung des grandiosen Kieler Publikums im Rücken konnte der THW aber seinen Vorsprung verteiigen: 37:34 wurde Portland San Antonio bezwungen und der zweite Finaleinzug in der Handball-Champions-League in der Geschichte des THW Kiels war perfekt!
Nikola Karabatic mit 10 Treffern war einer der Garanten des Erfolges, aber auch der Schwede Stefan Lövgren und Dominik Klein machten ein großes Spiel! Ein besonderes Lob gilt auch dem Kieler Torwart Thierry Omeyer, der in der Schlussphase des Spiels ein großer Rückhalt seiner Mannschaft war und mit ganz wichtigen Paraden den Sieg festhielt!
Der Finalgegner wird am Sonntag zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem spanischen Verteter Valladolid ermittelt. Drücken wir die Daumen, dss es ein deutsch-deutsches Finale gibt!
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