Mittwoch, 21. Februar 2007

WM-Aus für Michael Uhrmann

Die WM in Sapporo findet ohne die wohl einzige deutsche Medallienhoffnung in den Einzelwettbewerben des Skispringens statt: Michael Uhrmann verletzte sich bei seinem zweiten Trainingssprung auf der WM-Schanze so schwer, dass dieses das Ende seiner WM-Traäume bedeutet.
Ein Sturz nach dem Aufsprung brachte nicht nur dem deutschen Vorspringer höllische Schmerzen und einen Bruch des Mittelfuß, sondern dürfte auch Bundestrainer Peter Rohwein und den DSV-Offiziellen manch schlaflose Nacht beschehren...
Für das deutsche Skisprungteam bedeutet dieser Ausfall die Riesen-Katastrophe! Ohne den Bayerwäldler stehen die Chancen, gut bei dieser WM da zu stehen, mehr als schlecht. Ruhten doch die größten Hoffnungen der in den letzten Jahren arg gebeutelten deutschen Adler, bei einem Großereignis endlich einmal wieder eine Einzelmedallie zu gewinnen, eben auf Michael Uhrmann. Uhrmann hatte durch seinen Weltcupsieg in Oberstdorf und seinen zweiten Platz in Willingen die Hoffnungen auf Edelmetall zu Recht steigen lassen. Es schien, dass der junge Familienvater es nun endlich gepackt hätte, auch zwei gute Sprünge im Wettkampf nach unten zu bringen.
- Und nun dieses...
Es ist äußerst bitter für die deutsche Mannschaft, dass ausgerechnet Michael Uhrmann so kurzfristig vor der WM ausfällt. Dass dieser Trainingssturz für Uhrmann auch gleichzeitig sein Saisonende bedeutet, erscheint in diesem Moment eher zweitrangig.

Nun gilt es für den Rest der Mannschaft um Martin Schmitt und Jörg Ritzerfeld zu zeigen, dass Deutschland im Skispringen doch noch einen Namen hat. Sich dieses vorzustellen, fällt im Moment allerdings schwer, zu geschockt ist man ob des Ausfalls von Michael Uhrmann...

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