Die deutsche Mannschaft der nordischen Kombinierer hat in der Besetzung Sebastian Haseney, Ronny Ackermann, Tino Edelmann und Björn Kircheisen den Vize-Weltmeistertitel hinter der favorisierten finnischen Mannschaft errungen!
Die Finnen hatten den Sprunglauf vor der norwegischen Mannschaft, Deutschland und Österreich gewonnen. Damit lagen die vier Medallienkandidaten bereits vor dem Start des 4x5km Staffellaufs zusammen, wenn auch die erstplatzierten Finnen ca. 1min von den Österreichern trennte.
Der deutsche Startläufer Sebastian Haseney konnte in seiner ersten 2.5km Schleife den Rückstand auf den vor ihm gestarteten Havard Klementsen wettmachen und brachte die deutsche Mannschaft im folgenden auf den Silberrang, den sie nicht mehr hergeben sollten. Ronny Ackermann brachte als zweiter Starter die deutsche Mannschaft dann sehr nah an die Finnen heran, ehe Tino Edelmann Jakko Tallus bereits kurz nach dem Wechsel einholen konnte. Die beiden zogen nun gemeinsam ihre Runden und übergaben quasi zeitgleich an die Schlussläufer Hannu Manninen und Björn Kircheisen.
Von dem Johanngeorgenstätter nun zu ewarten, den laufstarken Finnen abhängen zu können, wäre vermessen gewesen. - Da hätte dem Finnen schon ein Missgecshick unterlaufen müssen, das dem Riesen aus Romaniemi kaum jemand zutraute, hatte er doch schließlich durch seinen ersten Einzeltitel noch mehr an Sicherheit gewonnen.
Und so kam es wie es kommen musste: In der zweiten Schleife zog Manninen das Tempo deutlich an,und Kircheisen konnte nicht mehr mithalten. Finnlands Schlussläufer lief einem sicheren Sieg entgegen und hat damit bereite seine zweite Goldmedallie erringen können. Die deutsche Mannschaft erreichte, wie schon bei den Olympischen Spielen und vergangenen Weltmeisterschaften die Silbermedallie.
Um Bronze kämpften wie erwartet Norwegen und Österreich. Beide Mannschaften liefen zumeist gemeinsam durch die Loipe, weder ein Stecher oder ein Tande konnten sich absetzen. Die beiden Schlussläufer Moan und Gottwald taktierten in ihrer Schlussrunde dann, da keiner so recht Führungsarbeit leisten wollte. Die beiden konnten sich dieses leisten, da von hinten keine Gefahr drohte und der Abstand nach vorne zu Deutschalnd und Finnland bereits zu groß war.
So kam es wie es kommen musste: Der Kampf um Bronze wurde auf der Zielgeraden entschieden, wo letztendlich der Norweger Magnus Moan das glückliche Ende für sich behielt und seiner Mannschaft Bronze sicherte.
Damit ging der Olympiasieger Österreich im Team-Wettbewerb der Nordischen Kombination leer aus, aber schon wenige Stunden später sollten ja bereits die Skispringer dafür sorgen, dass in der Alpenrepublik wieder gejubelt werden konnte.
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