Freitag, 2. Februar 2007

Alpine Ski-WM in Aare steht vor der Tür

Morgen startet mit dem Super-G der Herren die Alpine Ski-WM im schwedischen Aare, so denn Wetter-Unbillen dem planmäßigen Start keinen Strich durch die Rechnung machen.

Der DSV hofft, dass die wenigen Medallienkandidaten der deutschen Mannschaft das ersehnte Edelmetall bringen.
Zu Buche stand bei der letzten WM die etwas überraschende Goldmedallie im nicht-olympischen Teamwettbewerb. Es ist schon sehr fraglich, ob ein solcher Triumph wiederholt werden kann, aber die alpinen Skiläufer haben durchaus Chancen, auf das begehrte Stockerl zu kommen.

Mit die besten Aussichten werden den Slalomläufern Felix Neureuther und Alois Vogl zugestanden, die beide in dieser Saison bereits auf dem Podest standen.
So etwas wie eine Wundertüte dürfte Maria Riesch sein. Es ist unbestritten, dass die Partenkirchenerin das Zeug dazu hat eine ganz Große des alpinen Ski-Zirkus zu werden, nur leider hat sie nach zwei Kreuzbandrissen noch nicht wieder ihr volles Leistungsvermögen erreicht. Die Abfahrt in Lake Louise konnte sie zwar in dieser Saison gewinnen, hat aber gleichzeitig zahlreiche Platzierungen jenseits der 20 aufzuweisen. Aber drücken wir ihr die Daumen, dass sie die Tradition der erfolgreichen deutschen Ski-Alpinisten wie Hilde Gerg und Martina Ertl, die beide während bzw. nach der letzten Saison zurückgetreten sind, fortsezten kann.

Als weiteres Eisen im Feuer hat der DSV Katrin Hölzl im Riesenslalom, die Aufsteigerin der Saison, die sich mitten in die Weltelite hinein gefahren hat. Noch steht zwar kein Podestplatz zu Buche, aber warum soll ihr dieses nicht bei der WM gelingen?

Eine gute Rolle könnten auch Annemarie Gerg und Monika Bergman-Schmudderer im Slalom spielen, wenn denn dann alles passt: Die Form und die Nerven.
Ob die zuletzt verletzten Stefan Keppler und Petra Haltmayr entscheidend eingreifen können, bleibt abzuwarten. Ebenso das Auftreten der jungen Garde um Gina Stechert und Fanny Chmelar.

Freuen wir uns auf spannenden Wettbewerbe! Diese scheinen fast sicher, schaut man sich den Verlauf der Weltcuprennen in dieser Saison an.

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