Als Favoriten an den Start gegangen, haben die fünf deutschen Biathleten leider nicht die Leistung gebracht, die man erwarten durfte. Und man darf nicht vergessen, dass das heutige Sprintrennen die Voraussetzung für den morgigen Verfolger ist. Schade, schade, die WM hat nicht gut begonnen. Die deutschen Skijäger haben schlicht und ergreifend zu schlecht geschossen.
Andreas Birnbacher war mit zwei Fehlschüssen noch bester deutscher Schütze, bei dem dreifachen Olympiasieger Michael Greis und dem zuletzt im Weltcup siegreichen Alexander Wolf standen drei Fehler zu Buche. Ebenso bei Michael Rösch und unserem Sprint-Olympiasieger Sven Fischer.- Zu viel für ein Sprintrennen. Das reicht trotz einer vor allem von Wolf ansprechenden Laufleistung nicht für die Medallienränge.
Zugegebener Maßen waren die Windbedingungen am Schießstand sicher nicht die besten, auch andere Nationen hatten dort zu kämpfen, so haben sich Christoph Sumann und Maxim Tschudov beim letzten Schießen aus den Medalleinrängen geschossen. Aber dass alle fünf gestarteten Deutschen so schlecht treffen, ist sehr enttäuschend.
Für die deutschen Biathleten kam am Ende mit Platz 15 für Alexander Wolf die beste Platzierung heraus. Andreas Birnbacher, Michael Rösch und Michael Greis landeten im Dreier-Pack auf den Rängen 17 bis 19. Für Sven Fischer reichte es gar nur zu einem 43. Rang, da stimmte bei dem Olympiasieger leider auch nicht die Laufleistung.
Die Musik spielten andere:
Die Uberraschung war der Tscheche Michal Slesingr, der als einer der wenigen fehlerfrei bleiben konnte, und der dem großen Ole-Einar Bjoerndalen auf der letzten Runde bedenklich nahe kam, aber es reichte für den Norweger. - Ole-Einar Bjoerndalen sicherte sich mit einem Fehlschuß den Weltmeistertitel, seinen insgesamt 8..
Dritter wurde der ebenfalls fehlerfrei gebliebene Ukrainer Andrej Derizemla.
Für den Norweger Bjoerndalen ist dieses ein optimaler Start in die WM.
Hoffen wir auf eine Trotzreaktion der deutschen Skijäger beim morgigen Verfolger! Noch stehen viele Entscheidungen an...
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