Es standen sich die zwei Überraschungsmannschaften der Saison gegenüber: Der VfB Stuttgart, den kaum jemand als möglichen Meister auf der Rechnung hatte, und der 1. FC Nürnberg, der sensatonell 6. werden und damit das seit Jahren beste Ergebnis überhaupt erreichen konnte.
Damit war schon vor Anpfiff dieses Spiels klar, dass beide Mannschaften mit dem Gewinn des DfB-Pokals das I-Tüpfelchen auf die Saison setzen könnten.
Es war ein heisser Fight im Berliner Olympiastadion, in dem der 1. FFC Frankfurt im Pokal-Finale der Damen gegen den FCR Duisburg es vorgemacht hatte, wie man Pokalsieger wird.
Den Nürnbergern gehörten die ersten Minuten dieses Spiels, aber schon bald war auch der Meister aus Stuttgart im Spiel und ging dann auch in der 20. Minute durch Cacau 1:0 in Führung.
Die Franken jedoch ließen mit ihrer Antwort nicht lange auf sich warten und erzielten in der 27. Minute durch Marek Mintal den Ausgleich.
In der 31. Minute kam es zu einer Schlüsselszene, wenn nicht sogar zu der Schlüsselszene des gesamten Spiels, als Cacau, der Torschütze zum 1:0, nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah, und der VfB in Unterzahl weiterspielen musste. - Eine große Bürde für die Schwaben, die jedoch bis zur Halbzeitpause zunächst ohne Folgen bleiben sollte.
Die Nürnberger kamen deutlich besser aus der Kabine als die Schwaben und konnten in der 47. Minute durch Marco Engelardt erstmals in diesem Finale in Führung gehen. Aber der VfB Stuttgart steckte nicht auf, kämpfte und bekam in der 80. Minute den verdienten Lohn, als Pavel Pardo einen an Mario Gomez verschuldeten Foulelfmeter im Tor der Nürnberger versenkt.
2:2 stand es auch nach 90 Minuten, und das Spiel ging in die Verlängerung. Damit musste der VfB 90 Minuten in Unterzahl auskommen . - Kein leichtes Unterfangen für den Meister.
Und so kam es, wie es kommen musste: In der 109. Minute brachte Jan Kristiansen mit seinem Tor zum 2:3 die Entscheidung zu Gunsten der Nürnberger.
Stuttgart kämpfte zwar unter Auferbietung aller Kräfte, aber es wollte kein Tor mehr gelingen. Selbst Timo Hildebrandt in senem letzten Spiel für den VfB Stuttgart, stürmte in der letzten Minute vor das gegnerische Tor, aber auch er konnte die nürnberger Abwehr nicht überwinden. - Es sollte nicht sein, das Double zu schaffen.
Pokalsieeger 2007 ist der 1. FC Nürnberg, der den Meister aus Stutgat zum dritten Mal in dieser Saison besiegen konnte. Das verdient großes Lob, und als Belohnung gab es ja auch den Pott und den ersten Titel seit 1968, als der 1. FC Nürnberg letztmals deutscher Meister werden konnte.
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