Sonntag, 6. Mai 2007

Bundesliga-Führungstrio gibt sich keine Blöße

Das Führungstrio der Fussball-Bundesliga hat am 32. Spieltag geschlossen keine Schwäche gezeigt. Sowohl der FC Schalke 04, als auch der VfB Stuttgart und Werder Bremen haben ihre Spiele gewonnen und jeweils drei Punkte geholt.

Dabei sahen die am Donnerstag noch unglücklich gegen den Espanyol Barcelona im Halbfinalrückspiel des UEFA-Cups unterlegenen Bremer am besten aus. Sie schlugen Hertha BSC am heutigen Sonntag im Berliner Olympiastadium mit 4:1. Damit beweisen die Bremer, dass mit ihnen noch zu jeder Zeit zu rechnen ist und man sie noch keineswegs abschreiben kann.
Manch einer mag gedacht haben, dass das Aus im UEFA-Cup den Werderanern einen Dämpfer gegeben hätte, der sie auch im Endspurt der Fussballbundesliga straucheln lassen könnte. Hatten sie doch nicht zuletzt am vergangenen Spieltag ideenlos bei der Arminia aus Bielfeld aufgespielt und 3:2 verloren. Aber man muss neidlos anerkennen: Bremen ist nach wie vor ein heisser Titelanwärter.
63 Punkte hat Werder Bremen zwei Spieltage vor Schluss auf dem Konto. Da auch der VfB Stuttgart gegen Mainz gewinnen konnte und der FC Schalke 04 gegen den 1. FC Nürnberg ein knappes 1:0 erreichte, sind die Abstände von je einem Punkt gleich geblieben: Vor den Werderanern liegt der VfB Stuttgart mit 64 Punkten auf Platz 2, einen Punkt hinter Spitzenreiter Schalke.

In diesen Tagen stellen sich die Fussball-Fans immer wieer diese eine Frage: Wer wird Meister 2006/2007? Wer hat den längsten Atem, wer das glücklichere Ende für sich?
Eine definitive Antwort kann keiner geben, spekuliert wird hingegen viel: Der FC Schalke 04 hat zwar die beste Ausgangssituation, aber es gibt viele, die noch auf ein Straucheln der Königsblauen tippen, nicht zuletzt weil es am kommenden Spieltag zum Derby nach Dortmund geht. Für viele Schalker- und BVB-Anhänger zählt dieses Duell fast mehr als die eigentliche Meisterschaft, und so ist dieses Spiel am nächsten Spieltag aus doppelte Sicht ein ganz wichtiges Match.
Sicher wären die Schalker auch mal "dran", die Meisterschaft für sich zu entscheiden, aber sie haben in den vergangenen Jahren in den entscheidenden Situationen zu oft das Nervenflattern bekommen, so dass man ihnen trotzt des Punktevorsprungs die Meisterschaft nicht so recht zutrauen mag.

Der Tabellenzweite aus Stuttgart hat an diesem Spieltag souverän die erwarteten 3 Punkte gegen den fast schon sicheren Absteiger aus Mainz geholt. Das Restprogramm in Bochum und gegen Cottbus liest sich auch machbar, aber behält die junge Truppe von Armin Veh die Nerven?! - Viele trauen den Schwaben den großen Coup zu, nicht nur die Meisterschaft für sich zu entscheiden, sondern mit dem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im Finale des DfB-Pokals sogar das Double zu schaffen.

Nun denn, es stehen noch zwei Spieltage auf dem Programm. - In zwei Wochen wissen wir mehr, wer dieses seit Jahren spannenste Bundesliga-Finale für sich entschieden hat!

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