Damit widersprach der italienische Radprofi dem gestern verkündeten angeblichen Dopinggeständnis.
Man mag jetzt so recht nichts mehr zu diesem Geständnis sagen wollen. Es erscheint ein wenig konstruiert, dass er lediglich vorgehabt haben soll, Dopingmittel einsetzen zu wollen. Es drängt sich die Vermutung auf, dass Basso sich seine Aussage genau so zurecht gelegt hat, um möglichst ungeschoren davon zu kommen.
Sicher, dieses sind Vermutungen, bewiesen ist nichts, aber sie drängen sich geradezu auf.
Dass bereits 2004 Gelder von Basso an Fuentes geflossen sein sollen, wie die italienische Presse berichtet, steht zudem nach wie vor im Raum.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass mit Michele Scarponi ein weiterer italienischer Radprofi dem Beispiel Basso's gefolgt ist und seine Verstrickung in die Dopingaffäre um Fuentes gestanden hat und Aufklärung verspricht. Doping gestanden, hat auch er direkt nicht. - Ja, wo kommen wir denn hin, wenn dieses Vorgehen Schule macht?!
Gestern keimte mit dem angeblichen Dopinggeständnis eines der Radsportstars der Szene so etwas wie Hoffnung auf, dass man dem Dopingsumpf im Radsport doch noch Herr werden kann. Diese Hoffnung ist durch das heutige Geständnis Basso's zwar nun nicht im Keim erstickt, aber dennoch deutlich kleiner geworden. Es stellt sich immer noch und immer wieder die Frage: Quo vadis Radsport?!
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