Es ist als ein Armutszeignis für die DEU zu werten, dass sie der erfolgreichsten Winterolympioniken nicht die Trainingsbedingungen bieten konnte, die sie für ein erfolgreiche Saison benötigt. Es fehlten in erster Linie männliche Traningspartner als Zugmaschine auf dem Eis, die sie nun in Norwegen vorfindet.
Es wäre zudem nicht erstaunlich, wenn vor allem die norwegischen Eisscnellläuferinnen, die z.Z. mit Maren Haugli nur eine Top-Läuferin haben, von dieser Trainingsallianz profitieren würden und mehr junge Läufer8innen nach vorne bringen könnten.
Mit ihrer Entscheidung, zukünfig im Ausland zu trainieren, tut es Claudia Pechstein damit zudem Annie Friesinger gleich, die es bereits nach Holland gezogen hat. In Deutschland scheinen Top-Läuferinnen keine optimalen Bedingungen vorfinden zu können. Einzig Daniela Anschütz-Thoms trainiert als die Dritte der deutschen Top-Läuferinnen, weiterhin in Deutschland.
Sowohl Claudia Pechstein als auch Annie Friesinger starten zwar weiterhin fur Deutschland, aber es mag der Eindruck aufkommen, dass die Flucht von diesen beiden Läuferinnen ins Ausland bereits ein Vorgeschmack auf die Zeit nach dem Karriere-Ende der beiden Vorzeigeläuferinnen sein könnte.
So wenig, wie es der DEU gelungen ist, den beiden geeignete Traningsbedingungen im Heimatland zu bieten,, so wenig ist es bislang gelungen Nachwuchsläuferinnen in die (erweiterte) Weltelite zu bringen. So wie sich die Dinge zur Zeit darstellen, könnte der über Jahrzehnte überaus erfolgreiche Eisschnelllauf in wenigen Jahren in der Versenkung der Erfolglosigkeit verschwinden...
Dieses mögen äußerst negative Prophezeihungen sein, aber so ganz abwegig erscheinen sie leider nicht.
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