Der Weltmeister hatte bekanntlich 23:26 gegen den Europameister Frankreich verloren. Jedoch Dank des Sieges von Schweden gegen Spanien und dem von Island gegen Ungarn, reicht der deutschen Mannschaft am heutigen Abend gegen Schweden ein Sieg, um aus eigener Kraft das Halbfinale zu erreichen.
Dass dieses nach zwei Niederlagen überhaupt noch möglich ist, vermochte man sich im Vorfeld nur schwer vorzustellen. Aber es zeigt sich einmal mehr, dass im Verlauf eines Turniers so manches passieren kann. So konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass Spanien nicht nur den Ungarn, sondern auch Schweden unterlegen ist und damit alle Halbfinal-Chancen schon vorzeitig verspielt hat.
Die Ungarn scheinen hingegen dort weiter zu machen, wo sie bei der WM aufgehört hatten: Nach einer überzeugenden Vorrunden hatten sie bei der letztjährigen WM in Deutschland, während der sie beispielsweise den späteren WM-Dritten Dänemark in einem dramatischen Spiel in der Kieler Ostseehalle bezwingen konnten, in der Hauptrunde nicht mehr viel erreichen können.
Aber so haben die Deutschen alles in der eigenen Hand und müssen nicht auf die Schützenhilfe der Franzosen vertrauen, die im Falle einer Niederlage Islands gegen Ungarn, gegen Ungarn hätten nicht gewinnen dürfen. Und ob man in diesem Fall auf den absoluten Siegeswillen der Franzosen in diesem Spiel hätte bauen können, wäre auch mehr als fraglich geblieben. Wahrscheinlicher ist das Auflaufen einer französischen B-Mannschaft gewesen, die auch mit einer Niederlage hätte leben können.
Aber nun denn, dieses kann der deutsche Mannschaft egal sein. Warten wir ab, wie sich das DHB-Team heute Abend gegen den Rekordeuropameister Schweden schlagen wird.
Donnerstag, 24. Januar 2008
Isländische Schützenhilfe für DHB-Team
Im dritten Spiel des gestrigen Abends in der Hauptgruppe II konnte Island Ungarn mit 36:28 bezwingen. Damit haben die Nordländer nicht nur ihre ersten zwei Punkte in der Hauptrunde verbucht, sondern auch der deutschen Handball-Nationalmannschaft doch noch den Weg in's Halbfinale geebnet.
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