Es kam der Eindruck auf, dass der deutschen Mannschaft zum Ende hin ein wenig die Kraft gefehlt hat. Holger Glandorf, in der ersten Halbzeit Weltklasse, Pascal Hens, Thorsten Janssen - ihnen fehlte zum Ende das Glück und es schien sie in der zweiten Halbzeit auch ein wenig die Kräfte zu verlassen. - Was kein Wunder war, ob der Belastung.
Johannes Bitter im Tor erbrachte eine erstklassige Leistung, an ihm lag es sicher nicht, dass es am Ende nicht zu dem erhofften Erfolg reichte. Und auch Frank von Behren, der für den verletzten Oliver Roggisch nachnominiert wurde, schloss die Lücke fast ohne Probleme,
Aber die Verletzungspausen während der Partie von Florian Kehrmann, der das Ende der Partie leider von der Bank anschauen musste, und Christian Zeitz trugen nicht dazu bei, dass es mit dem Finaleinzug hätte klappen können.
Es ist schade, dass das Finale nicht erreicht wurde, aber die deutsche Mannschaft kann mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. Sie hat eine kämpferische und über weite Phasen der Partie erstklassige Leistung erbracht. Sie hat trotz der anhaltenden Verletzungsmisere, die früh mit dem Ausfall von Oleg Velyky im ersten Spiel des Turniers ihren Anfang nahm und sich über den Ausfall von Oliver Roggisch bis zum Verletzungspech von Florian Kehrmann und Christian Zeitz in diesem Halbfinale fortsetzte, nie aufgehört an sich zu glauben.
Im Spiel um den dritten Platz geht es nun gegen die Franzosen, die im ersten Halbfinale des Tages Olympiasieger Kroatien mit 23:24 unterlegen waren.
Im Finale hat Dänemark gegen Kroatien erstmals die Chance einen großen Titel zu erringen. Bislang schienen unsere Nachbarn eher ein Abonnement auf den dritten Platz gehabt zu haben, dieses gehört nun der Vergangenheit an.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen