Damit ist gleichzeitig die Revanche für die am Vortag erlittene 26:30 Niederlage gegen den WM-Dritten gelungen.
Zwar sieht Bundestrainer Heiner Brand noch ein wenig Arbeit auf sich und sein Team in der Endphase der EM-Vorbereitung zukommen, dennoch kann der Weltmeister beruhigt nach Norwegen fahren. Das DHB-Team hat vor allem heute eine überzeugende Leistung geboten, überragend war vor allem Johannes Bitter im Tor, der so manche Großchance der Dänen vereitelte und so den Grundstein für den späteren Sieg legte. Heiner Brand wird somit vor dem ersten EM-Spiel seiner Mannschaft am Donnerstag gegen Weissrussland die Qual der Wahl haben, auf den heute überrangenden Bitter zu setzen oder aber wieder auf seine etatmäßige Nummer 1 Henning Fritz zurückzugreifen. Nun, warten wir ab, wer am Donnerstag in Bergen zwischen den Pfosten stehen wird. In jedem Fall ist es sicherlich ein Luxusproblem, zwischen zwei so erstklassigen Torhütern wählen zu müssen.
Weltmeister Deutschland geht sicher, neben Frankreich, Kroatien und Spanien als einer der Top-Favoriten auf den EM-Titel in Norwegen an den Start. Auch den Dänen, die heute den Deutschen unterlegen waren, Vize-Weltmeister Polen und den Schweden ist einiges zuzutrauen.
Die Erwartungen aus deutscher Sicht sind in diesem Jahr jedoch hoch, höher als noch im letzten Jahr. Erwarten dürfen wir den Titel jedoch nicht automatisch. Sicher, Heiner Brand's Truppe wirkt noch besser, noch kompakter als wie noch vor dem Start der Heim-WM, ebenfalls drücken deutlich weniger Verletzungssorgen, aber im Gegensatz zum letzten Jahr, als selbst der Bundestrainer im Vorfeld der WM nicht so recht an den Titelgewinn glauben mochte, ist Deutschland diesmal der Gejagte. Und es wird sich zeigen, wie unsere WM-Helden damit umgehen werden. Drücken wir ihnen die Daumen! Mit ein wenig Glück kann viel gelingen.
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