Sonntag, 28. Januar 2007

Deutsche Handballer lassen Isländern keine Chance

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat auch ihr letztes Gruppenspiel durch ein ungefährdetes 33:28 gegen Island gewonnen.
Sie hat an ihre überragende gestrige Leistung gegen die Franzosen angeknüpft und ließ den Isländern kaum Raum, ihr Spiel zu entfalten. Die Abwehr stand wieder exzellent und Henning Fritz hat ebenfalls wieder eine Weltklasseleistung gebracht. Im Angriff setzen Pascal Hens, der zum Spieler des Matches erklärt wurde, und wieder Michael Mimi Kraus die Akzente.
Da Markus Baur heute leider nicht einsatzfähig war, kam Mimi Kraus gleich zu Beginn zum Einsatz und machte seine Sache ebenso gut, wie gegen die Franzosen.
Der in den letzten Spielen nicht einsatzfähige Andrej Klimowetz konnte heute wieder spielen. So kann er nun wieder den eigentlichen Stammblock zusammen mit Oliver Roggisch bilden. Aber die vergangene Spiele haben gezeigt, dass diese Position auch exzellent von Oliver Preiß und Christian Schwarzer eingenommen werden kann.

Heiner Brand verfügt somit über eine Mannschaft, die sich durch ihre Breite und Ausgeglichenheit auszeichnet. Es sind nicht nur die ersten Fünf, die zumeist zu Beginn der Spiele auf dem Platz stehen, sondern auch die anderen Spieler, die Akzente zu setzen wissen und auf die sich der Trainer zumeist verlassen kann. So wussten heute auch ein Lars Kaufmann oder ein Domink Klein, die über weite Strecken zum Einsatz kamen, zu überzeugen.
Im Tor haben die Deutschen inzwischen auch wieder Weltklasse-Torhüter zwischen den Pfosten stehen: Die Leistung von Henning Fritz wurde bereits herausgestellt, aber auch Johannes Bitter vom SC Magdeburg, der Fritz in der 2. Halbzeit ersetzte, zeigte glänzende Paraden.

Der heutige Sieg gegen Island hat den Deutschen mindestens Platz 2 in ihrer Hauptrundengruppe eingebracht. Gewinnt Polen heute abend nicht gegen Slowenien, womit jedoch kaum zu rechnen ist, wäre Deutschland Gruppenerster. Aber auch als Gruppenzweiter würde Deutschland der kroatischen Mannschaft aus dem Weg gehen können, was Heiner Brand sicherlich gelegen kommt. Aber egal, wer der nächste Gegner der Deutschen wird, ob Spanien, Dänemark, Ungarn oder Russland, die deutsche Handball-Nationalmanschaft muss keine Mannschaft fürchten, sondern kann vielmehr jeden schlagen.
Heute abend wissen wir, auf wen unsere Jungs am Dienstag in Köln treffen werden. Und dann heisst es wieder: Daumen drücken und mitfiebern mit der deutschen Mannschaft!
Aber die Aussichten sind gut, es kann noch viel erreicht werden!

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