Freitag, 12. Januar 2007

Beeindruckende Sportlerkarrieren beendet, Teil 2: Kjetil Andre Aamodt

Neben Sylke Otto hat bereits vor einigen Tagen einer der ganz Großen der Wintersportszene Adieu gesagt: Der Norweger Kjetil Andre Aamodt.
Aufgrund anhaltender Knieprobleme mußte er seine Rückkehr in den alpinen Skiweltcup immer wieder verschieben. Nun hat er die Konsequenzen gezogen und mit seinem sofortigen Rücktritt seinem Körper die Ruhe gegeben, die er wohl auch braucht.
Aber nicht nur in Norwegen trauert man aufgrund Aamodt's Rücktritt: Er war ein allseits beliebter und geschätzer Sportler, dem seine zahlreichen Titel nie zu Kopfe gestiegen sind und der immer mit beiden Beiden fest am Boden geblieben ist.

Aamodt kann auf eine beeidruckende Karriere zurückblicken, die ihresgleichen sucht. Seinem ersten WM-Ttel 1993 in Morioka ließ er 3 weitere WM-Titel und vor allem die Olymiasiege 1992, 2002 und 2006 im Super-Ski und 2002 in der Kombination folgen. Zahlreiche Podestpläte bei WM und Olympischen Spielen kennzeichnen seinen Erfolgsweg ebenso wie der einmalige Gewinn des Gesamtweltcups. Hätten ihn Knieprobleme nicht immer wieder zurückgeworfen, hätte er diesen begehrten Titel sicherlich häufiger gewonnen.
Seit 1991 hat Aaamodt bei keinem Großereignis auf dem Siegerpodest gefehlt! Einmalig!!

Zudem kennzeichnet er sich durch seine Vielseitigkeit: Neben wenigen weiteren Skifahrern kann er Weltcupsiege in allen fünf Disziplinen, d.h. Abfahrt, Super-Ski, Riesenslalom, Slalom und Kombination, vorweisen.

Jahrelang bildete er zusammen mit Lasse Kjus, mit dem er während vieler Saisons das Zimmer teilte, ein kongeniales Duo, das den alpinen Skiweltcup zusammen mitbestimmte und der Ski-Nation Norwegen viele Erfolge bescherte.

Ein großer des alpinen Skisports ist leise zurückgetreten...

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