Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge rangiert der VfB lediglich auf Rang 10 der Fussball-Bundesliga und ist nur einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt.
Zuletzt stellte die 4:1 Niederlage in Hamburg einen weiteren peinlichen Negativ-Höhepunkt dar. Das, was in der Meisterschaftssaison noch so leicht gelang, attraktiv erfolgreichen Fussball zu spielen, vermag momentan einfach nicht gelingen. Dabei konnte der Meister bis auf den zum CF Valencia abgewanderten Nationaltorhüter Timo Hildebrandt alle Schlüsselspieler halten, nur die Verletzungssorgen sind z.Z. erdrückend. Und auch die neuen Spieler um den Ex-Berliner Yildiray Bastürk konnten noch nicht wie erhofft in die Mannschaft finden.
Trainer Armin Veh hofft daher schon seit Wochen auf das so wichtige Erfolgserlebnis, aber dieses lässt leider immer noch auf sich warten.
Und auch in der Champions-League ist der Fehlstart perfekt: Nach den Niederlagen gegen Glasgow und Barcelona verlor der VfB Stuttgart ebenso das gestrige Heimspiel gegen Olympique Lyon.
Durch das 0:2 dürfte nicht nur der Abschied aus der Champions-League nach der Gruppenphase so gut wie besiegelt sein, sondern die Qualifikation für den UEFA-Cup liegt ebenfalls in weiter Ferne. Den dafür erforderlichen 3. Gruppenplatz scheinen die Schwaben mit der derzeitigen Leistung kaum erreichen zu können.
So ganz verständlich ist dieser Leistungseinbruch beim Meister jedoch nicht. Sicherlich konnte erwartet werden, dass die Mannschaft nicht da würde weiter machen können, wo sie zum Ende der letzten Saison aufgehört hatte.
Die jungen Spieler wurden quasi über Nacht zu Stars, auf die nicht nur Fussball-Deutschland schaute. Sie wurden von Jägern zu Gejagten - eine Situation mit der man sicher erst umzugehen lernen muss. Aber dass die Mannschaft derart von der Rolle ist, konnte nicht erwartet werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich der VfB bald wieder fängt und wieder den begeisternden Fussball bieten kann, der die Bundesliga noch in der letzten Saison belebt hat!
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