Die drei deutschen Stabhochspringer waren mit wieder einmal mit großen Medaillen-Ambitionen an den Start gegangen, aber im Gegensatz zu vorherigen Weltmeisterschaften haben sie in Osaka endlich Edelmetall bei einer Freiluft-WM geholt!
Danny Ecker sah bis 5.81m exzellent aus, jede Höhe hat er im ersten Versuch genommen. Und diese geringe Anzahl an Fehlversuchen hat ihm letztendlich auch die Medaille gesichert. Die weiteren Höhen gelangen ihm leider nicht, zunächst riss er 5.86m und auch die letzten beiden, aufgesparten Versuche über 5.91m konnte er leider nicht meistern, wenngleich sein letzter Versuch äußerst knapp war.
Gold ging mit übersprungener Höhe von 5.86m an Brad Walker aus den USA.
Björn Otto ging als letzter Springer des gesamten Starterfeldes an die Anlage. Hätte er die 5.91m übersprungen, wäre er Weltmeister geworden ... Otto zeigte zwar einen guten Versuch, aber leider blieb die Latte nicht liegen. So blieb mit übersprungenen 5.81m Platz 5.
Tim Lobinger, dritter im Bunde, wurde ebenfalls mit 5.81m, aber der größeren Anzahl an Fehlversuchen, Achter.
Bei den Königen der Athleten hat der Tscheche Roman Sebrle erstmals in seiner Karriere den Weltmeistertitel im Zehnkampf gewonnen. Man mag es kaum glauben, dass dieser Titel dem Weltrekordler, der bereits bei Olympia und EM triumphieren konnte, in seiner Trophäen-Sammlung noch gefehlt hatte. Aber nun hat der Modellathlet auch dieses erreicht.
Dabei lag er nach dem ersten Tag lediglich auf dem dritten Rang. In Front lag überraschend Maurice Smith aus Jamaika, den Sebrle erst bei der vorletzten Disziplin, dem Speerwerfen, überholen konnte.
Smith sollte aber bis zum Ende den zweiten Platz verteidigen und Silber holen. Bronze ging an Dimitry Karpow.
Als bester Deutscher kam Andre Niklaus nach einem starkem zweiten Tag mit persönlicher Bestleistung im Stabhochsprung, bei dem er die gesamte Konkurrenz mit übersprungenen 5.30m in Schach hielt, und im Speerwerfen auf den 5. Rang.
Arthur Abele wurde 9., Norman Müller kam nach einem Salto Nullo im Stabhochspringen auf den 22. Rang. Insgesamt haben die drei deutschen Athleten einen guten Wettkampf abgeliefert. Zahlreiche persönliche und Saisonbestleistungen wurden erreicht. Andre Niklaus, der Vierte von Helsinki und Hallenweltmeister des vergangenen Jahres, hat sich in der Weltelite endgültig festgesetzt. Zudem verfügt der DLV mit Abele und Müller über zwei junge Athleten, die in den nächsten Jahren durchaus noch eine Rolle spielen können.
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