Nach dem goldigen Einstand der deutschen Biathletinnen lief es bei den deutschen Herren heute nicht ganz so gut. Achtbar haben aber auch sie sich geschlagen.
Michael Rösch wurde mit einem Schießfehler und 43.5 sek Rückstand auf den späteren Sieger mit Platz 5 bester Deutscher, ein Ergebnis mit dem er im Vorfeld so gar nicht rechnen konnte, da er für den Sprint eigentlich nicht vorgesehen war. Michael Greis, Weltcupgesamtsieger der vergangenen Saison, hat das Rennen krankheitsbedingt erst heute abgesagt und Michael Rösch den Einsatz so erst ermöglicht.
Mit Daniel Graf auf Platz 7 und Andreas Birnbacher als Achtem kamen zwei weitere Deutsche unter die Top-Ten - eine gute Ausgangssituation für den morgigen Verfolger.
Das Podest war heute aber leider für die deutschen Biathleten nicht zu erreichen. Lange sah es so aus, dass der Norweger Halvard Hannevold würde triumphieren können. Er war fehlerfrei geblieben und hatte durch eine erstklassige Schlussrunde seinen Landsmann Ole-Einar Bjoerndalen, der nach dem Stehendanschlag zweimal in die Strafrunde musste,
um 10 sek hinter sich lassen können.
Die Geduld der beiden Norweger, ob es zum norwegischen Doppelsieg würde reichen können, wurde jedoch auf eine längere Probe gestellt, womit sie aber angesichts ihrer jahrelangen Erfahrung keine Probleme gehabt haben dürften.
Zum Ende des Rennens ging der Russe Maxim Tchudov in die Loipe. Fehlerfrei beim Liegend- sowie beim Stehendschießen stellte er mehr als eine ernste Bedrohung für den bis dahin in Front liegenden Hannevold dar. Knappe 20 Sekunden lag der junge Russe im Ziel schließlich vor den beiden Norwegern und ist damit neuer Sprintweltmeister.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen