Montag, 18. Juni 2007

Primera Division: Meistertitel für Real Madrid

Die Königlichen aus Spaniens Hauptstadt haben durch einen 3:1 Sieg gegen RCD Mallorca am letzten Spieltag der Primera Division ihren insgesamt 30. Meistertitel feiern können.
Der FC Barcelona siegte zwar seinerseits beim Liga-Letzten und bereits seit einigen Spieltagen feststehenden Absteigers aus Tarrogona standesgemäß mit 1:5, hatte aber dennoch das Nachsehen. Beide Spitzenclubs haben 76 Punkte auf ihrem Konto, Barcelona sogar eine um 19 Tore bessere Tordifferenz. Da jedoch in der spanischen Liga, anders als in der Bundesliga, bei Punktgleichheit zunächst der direkte Vergleich und nicht die Tordifferenz zählt, hatte Real Madrid das glücklichere Ende für sich.
Die Königlichen dürfte es freuen, seit 2003 erstmals wieder den Meistertitel feiern zu können, hatten sie doch in den letzten Jahren im direkten Vergleich zum FC Barcelona zumeist das Nachsehen. Bei der herrschenden Rivalität zwischen den beiden Topclubs kein leichter Stand für die Madrilenen. Nun ist die Leidenszeit aber vorbei, und die Sonne scheint wieder im Bernabeu. - Ganz anders die Situation beim FC Barcelona: Kein Titel in der vergangenen Saison bedeutet eine große Niederlage für den ehemaligen Champions-League-Sieger!

Dritter in der Schlusstabelle der spanischen Liga wurde der Uefa-Cup-Sieger FC Sevilla mit 71 Punkten, 5 Punkte vor dem FC Valencia; beide Clubs liegen damit deutlich hinter den beiden Spitzenmannschaften aus Madrid und Barcelona.
Auf den Abstiegsplätzen hat sich am letzten Spieltag keine Veränderung mehr ergeben: Tarragona folgen R.S. San Sebastian und der galicische Club Celta Vigo in die zweite Liga. Der Traditionsclub Athletic Bilbao hat durch einen 2:0 Sieg gegen CD Levante ebenso die Klasse halten können, wie Betis Sevilla mit WM-Held David Odonkor durch einen 0:2 Sieg bei Racing Santander.

Der Siegeszug der Mardilenen am vergangenen Sonntag war gleichzeitig der letzte Auftritt von David Beckham für die Königlichen. Der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft verlässt Madrid bekanntlich in Richtung USA nach Los Angeles, um dort seine Karriere ausklingen zu lassen.
Beckham, der zu Saisonbeginn in einem tiefen Leistungsloch steckte und zumeist nicht zum Einsatz kam, hatte diesen Wechsel bereits vor Monaten bekannt gegeben. Nach zuletzt starken Auftritten für Real hatte sich die Vereinsspitze für ein Bleiben des Stars stark gemacht, Beckham aber nicht mehr umstimmen können.

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