Dabei war Flensburg mit einem eindruckvollen 22:34 Sieg beim TuS N-Lübbecke als einziges Team auf fremdem Platz erfolgreich. Kiel schlug Melsungen knapp mit 29:28, Lemgo FA Göppingen mit 27:23, und die Wilhelmshavener verbuchten in der Nordfrost-Arena mit ihrem 28:22-Sieg gegen GWD Minden drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg.
Großer Favorit auf den Titel, da sind sich die Experten einig, ist trotz des nur knappen Auftaktsieges der Champions-League Sieger THW Kiel.
Kaum jemand hält es für möglich, dass die Kieler ihren Meistertitel nicht verteidigen können. Einen Auftakt nach Maß können sie zudem bereits vorweisen: In der vergangenen Woche holten sie sich im Super-Cup-Finale gegen die Rhein-Neckar-Löwen ihren ersten Titel der laufenden Saison. Ob es derer wieder drei werden können, bleibt abzuwarten. In jedem Fall wird der Weg im Kampf um die Meisterschaft nur über den THW gehen.
Schaut man sich um, welcher Verein Kiel möglicherweise Paroli bieten könnte, stößt man immer wieder auf den HSV Hamburg. Die Truppe von Trainer Martin Schwalb gilt als Geheimfavorit auf den Meistertitel. Ihnen wird deutlich mehr zugetraut, als der neu-formierten Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen, die sich mit den Weltmeistern Oliver Roggisch, Christian Schwarzer und Henning Fritz gezielt verstärkt hat.
Inwieweit die SG Flensburg-Handewitt, der SC Magdeburg oder der VfL Gummersbach, der sicherlich an dem Abgang vom französischen Nationalspieler Daniel Narcisse zu knacken haben wird, vorne mitspielen werden, bleibt ebenso abzuwarten, wie das Abschneiden des TBV Lemgo's, der sich mit Weltmeister Michael Kraus verstärkt hat und die schwächere Vorsaison schnell vergessen lassen möchte.
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