Sonntag, 12. August 2007

Deutsche Kanuten bei WM erfolgreich

Die deutschen Kanuten haben bei der Heim-WM in Duisburg eine glänzende Generalprobe für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Peking abgeliefert: 9 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen standen am Ende als Ausbeute zu Buche. Nur knapp wurde damit der Titelrekord von der WM 2005, bei der ein WM-Sieg mehr errungen werden konnte, verfehlt, was aber sicher zu keinem Wehmutstropfen führen dürfte.
Zudem konnte sich die DKV-Flotte bereits jetzt 11 von 12 möglichen Olympiatickets sichern, und auch das 12. Ticket ist noch in Reichweite.
Die deutschen Paddler wurden an diesem Wochenende in Duisburg von begeisternden Zuschauermassen regelrecht in's Ziel getrieben. Mehr als 20'000 Zuschauer an den beiden Finaltagen haben die WM 2007 in Duisburg zu einem großen Spektakel werden lassen, das sich die deutschen Kanuten auch wahrlich verdient haben.

An dieser Stelle sollen stellvertretend für die Leistungen der DKV-Flotte die beiden WM-Titel im Kajak-Zweier über die 200m und 500m Distanz von Fanny Fischer und Carolin Reinhardt sowie der Triumph im 2er Kajak von Tim Wieskötter und Ronald Rauhe genannt sein.
Wieskötter/ Rauhe haben mit diesem Titel damit ihre Erfolgsbilanz bei Titelkämpfen seit 2000 erfolgreich und eindrucksvoll fortsetzen können.
Und Fanny Fischer dürfte mit diesen zwei WM-Siegen wohl endgültig aus dem großen Schatten ihrer Tante und erfolgreichsten Kanutin, Birgit Fischer, getreten sein. - Birgit Fischer wird es sicher freuen.

Andreas Dittmer, dreifacher Olympiasieger im Canadier 1er, errang bei seiner letzten WM zwar keinen Titel, konnte aber mit seinem heutigen zweiten Platz über die 500m Distanz seiner beeindruckende Medaillensammlung eine weitere Silbermedaille hinzufügen. Dittmer, mit 35 Jahren einer der dienstältesten Kanuten, peilt bei den Olympischen Spielen in Peking seinen vierten Olympiasieg an, der durchaus im Bereich des Möglichen liegt, wenngleich diese Saison nicht ganz nach seiner Vorstellung gelaufen ist. Aber die heutige Silbermedaille dürfte den derzeit wohl berühmtesten deutschen Canadier-Fahrer ein wenig versöhnt mit der Saison 2007 haben.

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