Claudia Pechstein, die diese Strecke über Jahre dominierte, ging auch in diesem Rennen, wie schon über die 3000m, wo sie Fünfte wurde, leer aus: Platz 4 belegte die Berlinerin im Endklassement hinter der alten und neuen Weltmeisterin Martina Sablikowa und den beiden Kanadierinnen Clara Hughes und Kristina Groves. - Erstmals in der Geschichte der Einzelweltmeisterschaften holte die fünffache Olympiasiegerin damit keine Einzelmedaille. Der erhoffte positive Saisonausklang gelang somit nicht wie gewünscht. Bitter für Pechstein, und es bleibt abzuwarten, ob sie ihre überaus erfolgreiche Karriere weiter fortsetzen wird.
Dass Claudia Pechstein nicht ganz ohne Edelmetall in die Heimat reisen muss, liegt am Teamwettbewerb, in dem sie zusammen mit Daniela Anschütz-Thoms und Lucille Opitz Bronze hinter den Holländerinnen und Kanada holte. Angesichts der Tatsache, dass Annie Frisinger auf einen Start verzichtet hatte, um sich ganz auf ihre Einzelrennen konzentrieren zu können, war der dritte Platz sicher das Optimum, das das deutsche Team erreichen konnte. Im letzten Rennen traten die deutschen Damen gegen Japan an, und lagen über weite Strecken sogar hinter den Gastgeberinnen zurück, die aber auf der letzten Runde Federn lassen mussten und noch hinter die Deutschen zurück fielen - Platz 3 war gesichert.
Für Daniela Anschütz-Thoms bedeutete diese Medaille bereits das zweite Edelmetall bei dieser WM. Über die 3000m lief die Erfurterin zu Bronze und ihrer ersten WM-Einzelmedaille überhaupt.
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