Dienstag, 31. Dezember 2013

Ammann als Führender zum Neujahrsspringen

Der Sieg zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf ging an den Schweizer Simon Ammann. Damit hat definitiv kein Unbekannter gewonnen, aber als Topfavorit war der zweifache Doppelolympiasieger im Vorfeld nicht unbedingt gehandelt worden. Somit ist Ammann aber seinem großen Ziel, doch noch einmal in seiner so erfolgreichen Karriere die Vierschanzentournee zu gewinnen, einen Schritt näher gekommen, aber noch liegen drei Springen vor dem Schweizer Adler...

Mit Anders Bardal als Zweitem durfte man rechnen, nicht aber unbedingt mit einem Yougster aus Österreich, Thomas Diethart, der sich den 3. Rang in Oberstdorf mit dem Slowenen Peter Prevc teilte. Damit stellt der junge Österreicher seine um so viel mehr bekannteren und höher gehandelten Landsmänner, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer, die die Plätze 5 und 9 erreichten, eindeutig in den Schatten! Dass Dietharts Erfolg in Oberstdorf keine Eintagsfliege war, zeigte er mit dem heutigen Sieg bei der Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

Für die deutschen Adler reichte es in Oberstdorf leider nicht bis ganz nach vorn, obwohl sie 4 Springer unter die Top-15 brachten und damit anzeigten, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist. Aber leider kam der Newcomer dieser Saison, Marinus Kraus, als Bester nur auf den 8. Platz. Für Kraus ist dieses als absolutes Top-Ergebnis zu sehen, da er so seinen 2. Platz von Kusamo bestätigen konnte. Der 10. Platz von Severin Freund ist aber eher als Enttäuschung zu werten. da muss sich der Springer aus Rastbüchl noch um einiges steigern, um den angestrebten Podestplatz in der Gesamtwertung noch erreichen zu können. Da dürfte es auch nur wenig trösten, dass der Top-Favorit Nr. 1, Gregor Schlierenzauer, nur einen Rang vor ihm landete.
Die Plätze 11 und 15 für Michael Neumayer und Andreas Wank sind hingegen als absolut positiv zu sehen, da vor allem Neumayer in dieser Saison bislang noch nicht recht in Tritt kam und seine beste Saisonleistung zum Auftakt der Vierschanzentournee zeigte.
Enttäuschend war hingegen der Auftritt von Sorgenkind Richard Freitag, der nach seiner erzwungenden Trainingspause, noch nicht einmal den 2. Durchgang erreichte. - Die Gesamtwertung kann Freitag damit schon abhaken.

Morgen geht es nun weiter mit dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, und wir dürfen gespannt sein, wer sich in die erste Siegerliste in 2014 eintragen wird.

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