Halbzeit bei der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee, und ein deutscher Adler liegt auf Rang 2 der Gesamtwertung, lediglich 2.3 Punkte hinter dem Überflieger Ryoyu Kobayashi. Was für eine Spannung!!
Unglaublich auch, dass es Markus Eisenbichler ist, der durch seine zweiten Plätze von Oberstdorf und beim heutigen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, diesen Platz inne hat. Wohl nur wenige hätten dieses dem Bayern zugetraut, der im Vorjahr noch äußerst unglücklich aus dem Silber-Team von Pyeongchang gefallen war. Aber "Eiser", bekannt als Trainigsweltmeister, scheint die richtigen Stellschrauben gedreht zu haben und hat auch heute wieder zwei saubere Sprünge in den Schnee gezaupbert. Vor allem der erste mit Tagesbestweite von 138.0 m ließ die Fans jubeln!
Nun gilt es, die Form zu bewahren, den morgigen Ruhetag gut zu nutzen, um dann in Innsbruck erneut anzugreifen. Vielleicht gelingt ihm dann ja endlich der so ersehnte erste Weltcupsieg und damit Japans Kobayashi zu schlagen.
Unbestritten ist, dass Markus Eisenbichler und Ryoyu Kobayashi derzeit in einer eigenen Liga springen. Bereits knapp 20 Punkte liegt der Dritte in der Gesamtwertung, der Pole Dawid Kubacki, zurück. Aber wir wissen auch, dass eine Halbzeitbilanz bei der Tournee keine Garantie dafür ist, dass es bei den abschließenden Springen ebenso weiter laufen wird. Zu oft mussten wir erleben, dass vermeintliche Favoriten strauchelten, so auch geschehen bei Richard Freitag im Vorjahr, der nach zwei zweiten Plätzen in Oberstdorf und Garmisch durch seinen Sturz in Innsbruck alle Hoffnungen auf einen deutschen Gesamtsieg begraben musste.
Aber wir schreiben nun das Jahr 2019 und eine neue Geschichte: Es kann ein Märchen ein Weiß für Markus Eisenbichler werden. Hoffen wir darauf!!
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