Felix Neureuther macht zum Abschluss der alpinen Ski-WM in Schladming seinem Namen alle Ehre: Er gehört heute wohl zu den glücklichsten Menschen. Er, der Sohn von Gold-Rosi und dem ehemaligen Slalom-Ass Christian Neureuther, hat nun auch endlich WM-Edelmetall in seiner Paradedisziplin, dem Sloam, errungen!
War der Druck bei der Heim-WM vor zwei Jahren in Garmisch-Partenkirchen noch zu groß, erfüllte er heute alle Erwartungen!
Silber für den Partenkichener hinter dem derzeit überragenden Marcel Hirscher ist gleichzusetzen mit dem Optimum, das er erreichen konnte. Denn Gold war im Grunde vorprogrammiert für den Österreicher, der sich nur selber hätte schlagen zu können. Aber nach Silber im Riesenslalom holte Hirscher die Medaille, die im Vorfeld der WM ganz Österreich von ihm erwartetete: WM-Gold im Slalom, und damit den einzigen WM-Titel für das Gastgeberland.
So ist dem aus dem Salzburger Land stammenden Hirscher dieser Titel auch zu gönnen: Er war eindeutig der beste Slalomheld. Aber nur 42 Hundertstelskunden hinter dem Dominator kam Neureuther auf dem zweiten Rang ein und holte damit das erste Mal Einzel-Edelmetall bei einem Großereignis. Er, der im besten Slalomalter von 28 Jahren in dieser Saison so konstant und erfolgreich fuhr, wie noch nie, hatte im Finale Nerven wie Drahtseile und verteidigte seinen zweiten Rang nach dem 1. Durchgang erfolgreich vor dem 2. Österreicher auf dem Podium, Mario Matt, seines Zeichens Slalom-Weltmeister der Jahre 2001 und 2007:
Da durften im Ziel ein paar Freudentränen fließen. Glückwunsch zur vierten Medaille für den DSV bei dieser WM.
Im Schatten Neureuthers fuhr Fritz Dopfer auf den 7. Rang. - Kein schlechtes Ergebnis für den 25jährigen, aber nach seinem für ihn enttäuschenden Abschneiden im Riesenslalom hatte er auf etwas Besseres gehofft. Aber der Fritz sollte nicht verzagen: Seine Zeiten werden auch bei WM und Olympia noch kommen. Vielleicht schon im kommenden Jahr in Sotschi?!
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